Hoteljob Kanada

 

Allgemeine Informationen

The European Hotel Academy kooperiert mit Hotels in fast allen Regionen des Landes. Faszinierende Landschaften, weitläufige Nationalparks oder multikulturelle und hochmoderne Metropolen - Kanada ist ein außergewöhnlich schönes Land, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Die Fläche Kanadas ist mehr als 20mal so groß wie die der Bundesrepublik Deutschland. Hat man als Besucher nur ein paar Tage Urlaub zur Verfügung, wird es schwierig, die gesamte Schönheit des Landes zu entdecken. Der Westen und der Osten bieten sehr unterschiedliche Sehenswürdigkeiten. Wenn man auf der Suche nach weitläufiger und teilweise unberührter Natur ist, wird man im Westen Kanadas mit Sicherheit fündig. Als Bergsteiger oder Wintersportler sind die Rocky Mountains die Hauptattraktion. Die größten Städte im Westen sind Edmonton, Calgary und Vancouver. Wer Großstadtflair sucht, dem sei der Aufenthalt im Osten des Landes empfohlen. Dort lebt die Mehrheit der Kanadier in Großstädten wie Toronto, Montreal oder der Bundeshauptstadt Ottawa. Den Besucher erwarten quicklebendige und moderne Metropolen, in denen es jede Menge zu entdecken gibt. Unsere Partnerhotels sind im ganzen Land verteilt. Man arbeitet in Kanada durchschnittlich ca. 40 Stunden / Woche an 5 Tagen. Die Hotels in Kanada bevorzugen Fachpersonal aus der Hotellerie und Gastronomie. Dies ist auch wegen des Visums ein Muss.

Bester Starttermin

Januar bis Juli, oder je nach Personalbedarf. Bitte beachten Sie, dass nur eine bestimmt Anzahl an Visa vergeben wird und diese meistens bis August/September vergriffen sind.

Bevorzugte Dauer

12 Monate

Visum

Voraussetzungen für einen Arbeitsplatz in Kanada ist, dass Sie ein Visum beantragen können. Es gibt zwei Arten von Visa, die für unsere Bewerber in Frage kommen. Es handelt sich dabei um das Work & Travel Visa und das Young Professional Visa unter dem International Experience Canada Abkommen. Weitere Informationen darüber finden Sie hier. Die Anzahl der Visa ist begrenzt. Für 2012 sind leider keine Work & Travel Visa mehr verfügbar, lediglich 170 Young Professionals Visa sind noch zu haben (Stand 10.04,2012). Wir helfen Ihnen mit allen Fragen zum Visum und stehen Ihnen bei der Beantragung zur Seite. Das neue Visumskontingent wird voraussichtlich im November bekannt gegeben und neue Visumsanträge für 2013 können erst dann wieder angenommen werden.

Unterkunft

Viele Partnerhotels in Kanada stellen eine Personalunterkunft zur Verfügung. Falls dies nicht der Fall ist, können Sie ein Zimmer in einer WG oder ein kleines Apartment mieten. Die Hotels bzw. Ihre Vorgesetzen helfen Ihnen bei der Suche nach einer Unterkunft und erlauben es Ihnen in vielen Fällen, nach der Ankunft zunächst im Hotel zu wohnen, bis Sie eine Unterkunftsmöglichkeit finden können.

Bezahlung/Gehalt

Die Bezahlung hängt vom jeweiligen Hotel ab. Kost und Logis werden meist gestellt. Genaue Infos bekommen Sie mit dem Jobangebot. Sie verdienen ca. € 1000,00 – € 1300,00 brutto monatlich.

Flugkosten

Die Flugkosten sind nicht in der Vermittlungsgebühr enthalten und müssen von Ihnen selbst getragen werden. Vom Flughafen geht es mit dem Bus weiter zum Zielort. Einzelheiten erfahren Sie mit dem Jobangebot. Flugkosten nach Kanada variieren stark nach Jahreszeit zwischen € 700,00 und € 1500,00.

Sprachkenntnisse

Sie müssen mittlere bis gute  Englischkenntnisse mitbringen. Weitere Sprachkenntnisse sind von Vorteil (vor allem Französisch).

Abwesenheit wegen Krankheit

Im Krankheitsfall müssen Sie sofort Ihren Vorgesetzten informieren. Es kann sein, dass Ihr Arbeitgeber eine Bescheinigung vom Arzt sehen möchte.

Krankenversicherung

Kanada hat ein staatliches Gesundheitssystem (Medicare). In den meisten Provinzen wird Medicare über Steuern finanziert. Nur in Alberta und British Columbia muss man Krankenversicherungsbeiträge bezahlen - dafür sind die Steuern entsprechend niedriger. Im Gegenzug für Steuern bzw. Beiträge erhalten die Kanadier kostenlose Gesundheitsleistungen. Das System hat zwei Haken. Zum einen sind nur kanadische Bürger und Ausländer mit permanent residence status  - d.h. Ausländer mit bewilligtem Einwanderungsantrag - über Medicare versichert. Wer nur befristet in Kanada lebt, muss sich in Eigeninitiative absichern. Allerdings bieten einige Provinzen Medicare-Leistungen auch für bestimmte Gruppen von Ausländern ohne permanent residence status an. Zum anderen ist das Leistungsspektrum von Medicare eng begrenzt. So werden zwar die Arzt- und Krankenhauskosten meist übernommen, aber Medikamente z.B. muss man in der Regel komplett aus der eigenen Tasche bezahlen. Gleiches gilt für Notfalldienste und zahnärztliche Behandlungen. Was genau der Patient alles selbst bezahlen muss, ist von Provinz zu Provinz unterschiedlich. Nicht selten sind Kanadier zusätzlich über ihren Arbeitgeber krankenversichert. Wer allerdings seinen Job verliert, verliert dann auch diesen Versicherungsschutz. Ob Sie nun also Anspruch auf Medicare-Leistungen haben oder nicht - in jedem Fall tun Sie gut daran in Eigeninitiative eine Zusatzversicherung abzuschließen. Das kann bei befristeten Aufenthalten auch eine deutsche Auslandskrankenversicherung sein. Wir empfehlen den Abschluss der Dr. Walter Versicherung, die eine Kranken-, Unfall-, Gepäck- und Haftpflichtversicherung beinhaltet und zu einem Preis von 66,00€ / Monat gebucht werden kann.

Sozialversicherung

Auch in Kanada gibt es ein komplexes System von Sozialleistungen, die allerdings meist recht niedrig sind. Dazu gehören z.B. Kindergeld, Altersversorgung, Arbeitsunfallversicherung, Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe. Wer in Kanada arbeitet, muss eine Sozialversicherungsnummer - social insurance number (SIN) - beantragen. Versicherungsbeiträge werden vom Gehalt einbehalten. Für die einzelnen Sozialleistungen gelten jeweils unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen. Zum Teil sind sie durch Steuern, zum Teil durch Sozialversicherungsbeiträge finanziert. Auch in Kanada beteiligen sich die Arbeitgeber an den Sozialbeiträgen. Der Kreis der Anspruchberechtigten ist jeweils unterschiedlich. Meistens gehören Ausländer mit befristeten Aufenthaltsgenehmigungen nicht dazu. Auch hier gibt es im Detail Unterschiede zwischen den Provinzen oder sogar zwischen den einzelnen Städten.

 

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